Markante Kunsthaus Erweiterung in Zürich

Amanda Burden, ehemalige Stadtplanerin von New York, hat einmal gesagt: “Öffentliche Räume sind wichtiger als Gebäude. Sie erwecken eine Stadt zum Leben.” Ohne Zweifel: Urban Design hat in seiner Bedeutung in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen, trägt es doch stark dazu bei, wie wohl und sicher sich die Menschen in einer Stadt fühlen. Die BURRI public elements AG trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem sie Produkte herstellt, die nicht nur flexibel, langlebig und vielseitig einsetzbar sind, sondern auch die zurückhaltende Eleganz des Praktischen besitzen.

Architekten, Landschafts- und Stadtplaner schätzen daher seit langem die oft modularen und systematisch aufgebauten Lösungen von BURRI. BURRIs langjährige Kompetenzen waren jüngst bei einem besonderen, künstlerischen Projekt gefragt. Und das Ergebnis ist alles andere als ein Serienprodukt geworden.

Die Rede ist von einem einzigartig skulpturalen Lichtobjekt, das die Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist für den Heimplatz in Zürich entworfen hat. Rist zählt zu den international renommiertesten Künstlerinnen ihrer Generation und arbeitet mit einer Vielzahl von Medien, Formaten und Materialien. BURRI wiederum gehörte zu jenen Firmen, die zur Realisierung von Rists Arbeit “Tastende Lichter” entscheidend beigetragen haben. 

Es galt, ein 14,5 Meter langes, 16 mm starkes, längsnahtgeschweisstes Rohr in eine organisch gekrümmte Form zu bringen. Formal gleicht die Skulptur einer überdimensionalen Blume: Das Stahlrohr wurde zu ihrem Stängel und trägt einen abstrahierten Blütenkopf, in den steuerbare LED-Spots integriert wurden. Das Atelier Rist hat unter der Projektleitung der Lichtdesignerin Kaori Kuwabara ein Objekt entwickelt, das auf der einen Seite durch seine besondere Form und Farbigkeit die Blicke an diesem zentralen Kulturplatz Zürichs auf sich zieht.

Fotos 1, 8, 12: Juliet Haller / Amt für Städtebau

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