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Plädoyer für einen verstärkten Einbezug sozialer Aspekte in die Gestaltung städtischer Parkanlagen

Räume und Orte als soziale Konstrukteure

Heidi Kaspar und Elisabeth Bühler haben in Kooperation mit dem Nationalen Forschungsprojekt 54 das oben genannte Thema analysiert und in einer Studie zusammengefasst. Die Wahrnehmung von Orten ist naturgemäss ein subjektives Empfinden. Jeder Mensch, abhängig von physiologischen, gesellschaftlichen und altersbedingten Faktoren, nimmt den öffentlichen Raum anders wahr.

Räume und Orte sind soziale Konstrukte, welche durch die handelnden Personen immer wieder aufs Neue geprägt werden. Die Gestaltung und Bewirtschaftung von öffentlichen Parkanlagen soll deshalb daraufhin ausgerichtet sein, dass sie einerseits die soziale Gerechtigkeit hinsichtlich der Nutzung dieser Anlagen fördern und andererseits möglichst vielen Gesellschaftsmitgliedern eine Identifikation mit den Anlagen ermöglichen – damit sich die Menschen nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch draussen zuhause fühlen.

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