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Work in progress

Pavillon Lokstadt Winterthur

Mit dem Bau der Lokstadt auf dem Gelände des ehemaligen Sulzer-Areals entsteht in den nächsten Jahren ein neuer Winterthurer Stadtteil zum Wohnen, Arbeiten und Erleben.

Das grüne Herz der Lokstadt ist ohne Zweifel der zentrale und verkehrsfreie Dialogplatz, welcher mit seinem dichten, grünen Baumdach zum Schlendern und Verweilen einlädt.

Ein Pavillon, etwa so gross wie derjenige auf dem Zürcher Bürkliplatz, soll zur Nutzung für Events, Konzerte, etc. ein zentraler Begegnungsort werden. Generalunternehmer ist hierbei die Implenia, die Gestaltung des Aussenraums wird durch Vogt Landschaftsarchitekten umgesetzt.

Die Submission des zylinderförmigen Pavillons mit vier im Ring verschiebbaren Sichtschutzwänden und Bodenführungsschiene konnte BURRI im Frühjahr für sich gewinnen.

Nicht zuletzt durch die stetige begleitende Beratung während der Konzeptionierung.

Die Ausführung des Pavillons mit einem Durchmesser von ca. 12 Metern und einer Höhe von etwa 5.5 Meter ist in mehrere Etappen aufgeteilt.

12 schlanke Stahl-Stützen und 4 gewalzte HEB-Ringsegmenten bilden das Grundgerüst, welches bereits aufgerichtet werden konnte. Die HEB-Ringsegmente dienen einerseits als Dachrinne zur Abfuhr des Dachwassers und andererseits als Auflager für das nach oben gewölbte Holzdach.

Das Holzdach und die Spenglerarbeiten für den Dachabschluss werden in den nächsten Tagen umgesetzt.

Im Anschluss wird eine ringsum laufende Chromstahl U-Schiene montiert, die als Führungsschiene für die Sichtschutzwände resp. als Wasserablauf vorgesehen ist. Die CNS-Schiene wird abschliessend mit Magerbeton vergossen und im Gefälle geschliffen.

Die elektrische Zuleitung der 6 Deckenleuchten wird schlank durch eine der filigranen Stützen abgeleitet und mit einer versteckten Kabelführung im Holzdach eingelassen. Eine Revisionsöffnung in einer der 12 Stützen verbirgt das Sicherungselement und einen Schlüsselschalter, zum einfachen Ein/Ausschalten der Beleuchtung. Die Deckenspots sind durch DALI von extern ansteuerbar.

Anfang nächsten Jahres werden dann die knapp 5 Meter hohen Paravents, welche im Ring mittels gebogener Deckenführung und doppelpaarigem Laufschlitten verschiebbar sind, installiert. Die Rahmenkonstruktion ist mit Streckmetall ausgekleidet, sodass die Sichtschutzwände ihre Funktion gemäss Vorgabe erfüllen.